Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Saturday, October 10, 2026

Mediatoren 2026

Mediatorinnen stärken das Miteinander am Rosenstein-Gymnasium

Kommunikation, Empathie und Konfliktlösung standen im Mittelpunkt der Mediatorenausbildung am Rosenstein-Gymnasium.

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Konstruktiv Konflikte lösen, aufmerksam zuhören und auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren – diese Fähigkeiten erwarben zehn Schülerinnen des Rosenstein-Gymnasiums bei ihrer erfolgreich abgeschlossenen Mediatorenausbildung. Oberstudiendirektor Christoph Huber würdigte ihr Engagement und hob dessen großen Wert für die Schulgemeinschaft hervor. Im Mittelpunkt der Ausbildung stand die Frage, wie Konflikte – insbesondere unter jüngeren Schülerinnen und Schülern – frühzeitig erkannt und auf kommunikativer Ebene gelöst werden können. Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis vermittelte dazu verschiedene Kommunikationsmodelle und erläuterte unter anderem die sogenannte Eisbergtheorie. Sie verdeutlicht, dass Konflikte häufig nur oberflächlich sichtbar sind und ihre eigentlichen Ursachen erst durch aufmerksames Zuhören und gezielte Gespräche erkannt werden. Gerade Jugendliche gelingt es oft besonders gut, einen Zugang zu Gleichaltrigen zu finden und Konflikte auf Augenhöhe zu begleiten. Die angehenden Mediatorinnen lernten deshalb, ruhig und souverän aufzutreten, neutral zu bleiben, empathisch zuzuhören und zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Davon profitieren nicht nur die Beteiligten, sondern auch die Mediatorinnen selbst, die ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen weiterentwickeln. Die Ausbildung ist ein fester Bestandteil der Schulentwicklung am Rosenstein-Gymnasium. Als künftige Zehntklässlerinnen übernehmen die Teilnehmerinnen zudem Patenschaften für die neuen Fünftklässler. Gemeinsam mit Dieter Hahn wurden sie außerdem auf die Projektwoche „Gemeinsam Klasse sein“ vorbereitet. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Sozialcurriculum der Schule und stärken nachhaltig das respektvolle Miteinander im Schulalltag.

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Nina Schick, Oberstudiendirektor Christoph Huber, Celine Bohn, Lena Grupp, Melissa Schnatterer, Zoé Sünder, Laura Nitsche, Ana Dimchevska, Hanna Widmann, Ida Krieg, Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis und Leni Biebl.