Schüler des Rosenstein-Gymnasiums reisen nach Frankreich und empfangen Gäste.
Ende April und Anfang Mai hatten die teilnehmenden Acht- und Neuntklässler des Rosenstein-Gymnasiums Heubach eine Woche lang Besuch von ihren französischen Austauschpartnern vom Collège du Chéran in Rumilly in der Nähe von Annecy in den französischen Alpen. Die Schüler kannten einander schon vom März, als die Heubacher eine Woche in französischen Gastfamilien verbrachten.
In und um Rumilly gab es für sie und für die sie begleitenden Lehrer, Frau Hartmann und Herrn Nothacker, viel zu entdecken, so zum Beispiel die Altstadt von Rumilly und das Stadtmuseum. Ein Ausflug führte die deutschen Schüler nach Grenoble. In der Olympiastadt von 1968 erklommenen sie die Bastille, erkundeten in einem Stadtspiel die Altstadt und testeten die Einkaufsmöglichkeiten. Auch die französischsprachige Schweiz mit ihrer größten Stadt Genf stand auf dem Programm. Auf eine Führung durch die Altstadt folgte eine kurze Bootsfahrt über den Genfer See und das eigenständige Entdecken der Stadt. Selbstverständlich wurde auch der Unterricht in der Gastschule besucht und die deutschen Schüler hatten die Gelegenheit das Essen in der Kantine kennenzulernen.
In Deutschland war es dann Zeit für die Erkundungen der französischen Schüler. Sie lernten Schwäbisch Gmünd im Rahmen einer historischen Führung kennen, in Nördlingen erklommen sie den Daniel und wurden durch die Innenstadt geführt. Auf dem Rückweg nach Heubach stand noch die Besichtigung des Tiefen Stollens auf dem Programm. In Stuttgart erwartete sie der Besuch des Mercedes-Museums und der Wilhelma. Auch für die französischen Schüler stand der Besuch des Unterrichts und ein Wochenende in den Gastfamilien auf dem Programm.
Die Organisatoren des Austausches freuen sich darüber, dass es gelungen ist, die neue Partnerschule zu finden und den Austausch mit Frankreich wiederaufzunehmen. Die Schüler konnten ihre in mittlerweile fast drei oder vier Jahren Unterricht erworbenen Fremdsprachenkenntnisse erfolgreich einsetzen und das Nachbarland und dessen Bewohner besser kennenlernen.