Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Saturday, August 08, 2026

Jugend forscht 2025

Erfolgreiche Teilnahme bei Jugend forscht

Unsere Sonne kann nicht nur wunderschöne Polarlichter erzeugen, sondern auch Infrastruktur, wie die globale Kommunikation und Navigation, sowie das Internet lahmlegen und sogar Stromausfälle verursachen. Diese zerstörerische Kraft unseres Sternes untersuchten wir in unserem Jugend-forscht-Projekt "Sonneneruptionen in Bezug auf Sonnenflecken".

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Doch was sind Sonnenflecken und Sonneneruptionen und wie entstehen sie? Sonnenflecken sind Störungen im Magnetfeld der Sonne. Diese entstehen durch Einwirken von vielen kleineren Magnetfeldern im Sonneninneren. An solchen Stellen kommt es dann zu parabelförmigen Ausbrüchen des Magnetfeldes. Dort können sich auch geladene Ionen anstauen. Kommt es zu einer Interaktion mit einem anderen Magnetfeld, wird dieser „Ionenstau“ durch das Magnetfeld ins Weltall geschleudert, was man auch Sonneneruptionen nennt. Treffen diese Ionen auf ihrer Reise durch das All auf die Erde kann es zu den oben genannten Auswirkungen kommen.

Von Bastian Uhl und Konstantin Max

Mit diesen Hintergrundinformationen starteten wir Anfang Oktober unsere Beobachtung der Sonne um möglichst viele Daten zu sammeln. Mithilfe eines Teleskops und einem geeigneten Sonnenfilter fotografierten wir jeden Tag - solange es nicht bewölkt war - die Sonne. In unserem Beobachtungszeitraum konnten wir gleich 2-mal heftige Sonneneruptionen beobachten, welche zu Polarlichtern, selbst hier in Süddeutschland, führten. Anfang Januar begannen wir mit der Auswertung unserer Bilder der Sonnenflecken und den Daten über die Stärke der Sonneneruptionen. Anhand dieser Infos versuchten wir ein Muster zu finden, was vor großen Sonneneruptionen stattfindet. Leider konnten wir aus unserem Daten keine Vorhersage von Sonneneruptionen aufstellen, jedoch konnten wir beweisen, dass eine hohe Anzahl an Sonnenflecken starke Sonneneruptionen erzeugt. Unter der Leitung von Herrn Nowak schrieben wir dann unsere Facharbeit, welche ein Teil von Jugend forscht war. Dann rückte der Regionalwettbewerb, der in der Hochschule Aalen stattfand näher. Am Freitag den 21 Februar fand dann der Jurierungstag statt. Dort kamen alle Jugendforscher aus der Region Ostwürttemberg um ihr Projekt der Jury vorzustellen. Dort sahen wir zum ersten Mal die Themen der anderen. Es gab zahlreiche tolle Projekte, wie eine Rückenkratzbürste oder die Frage, ob man fleischfressende Pflanzen vegan ernähren kann. Von morgens 9 bis mittags 15 Uhr präsentierten dann alle Teilnehmer zwei Juryteams ihr Projekt. Zwischen den Gesprächen mit den Juroren hatten wir die Möglichkeit Programmpunkte der Hochschule Aalen zu sehen oder kostenlos ins Explorino zu gehen. Am nächsten Tag war dann der Öffentlichkeitstag. Hier durften Freunde, Familie, Projektbetreuer und Neugierige unsere Projekte bestaunen. Gegen Mittag fand dann die Siegerehrung statt. In unserer Kategorie mussten wir uns nur einem Projekt, welches erforscht, welche Erden am besten Wasser speichern können, geschlagen geben. Neben unserem 2. Platz gewannen wir noch einen Sonderpreis. Für nächstes Jahr haben wir uns schon vorgenommen, erneut teilzunehmen. Dazu werden wir auch mit Zeiss in Oberkochen Kontakt aufnehmen um bessere Ausrüstung zu bekommen, damit wir den Zusammenhang zwischen Sonnenflecken und Sonneneruptionen noch besser erforschen können.

Das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer Bastian Uhl und Konstantin Max zusammen mit Schulleiter Christoph Huber und Projektlehrer Jan Nowak.