Für 39 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 9 und J1 (11) ging es wieder auf den Balkan.
Die Organisatoren und Begleitlehrer Bernhard Degen und Kerstin Brunner freuten sich über eine sehr zuverlässige und interessierte Schülerschaft. Da der Austausch als Studienfahrt konzipiert wurde, standen auch informierende Elemente im Mittelpunkt: Bei der Anreise und vor Ort wurde über die Geschichte und politische Situation in Serbien berichtet. Vor etwas über 20 Jahren stand das Land ja im Krieg mit der Nato, davor gab es einen jahrelangen Bürgerkrieg, der die Situation auf dem Balkan bis heute prägt.
Die Reise wurde mit dem Bus durchgeführt, was einerseits natürlich besonderes Sitzfleisch erfordert, andererseits aber intensive Erfahrungen ermöglicht, die mit einer Anreise per Flugzeug kaum möglich wären. In einer Woche wurden dabei immerhin fünf europäische Hauptstädte besucht: Auf der Hinreise ging es über Wien und Budapest, wo man übernachtete, nach Novi Sad, wo die deutschen Schülerinnen und Schüler in den Gastfamilien ihrer Austauschpartner untergebracht wurden. Während des Austausches standen Tagesausflüge in das angrenzende Naturschutzgebiet der Fruska Gora und in die serbische Hauptstadt Belgrad auf dem Programm. Auf der Rückfahrt wurde Zagreb besichtigt und dort noch einmal übernachtet. Am letzten Tag stand eine Mittagspause in der pittoresken slowenischen Hauptstadt Ljubljana auf dem Programm.
Der Schulleiter Radivoje Stojkovic des serbischen Gymnasiums bekräftigte sein großes Interesse an der Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Heubacher Gymnasium. Auch der Heubacher Schulleiter Christoph Huber freute sich über die Fortführung des Austausches. Außerdem hob Huber die Bedeutung des Austausches im Hinblick auf naturwissenschaftliche Projektarbeiten und Kooperationen hervor, an denen beide Schulen derzeit intensiv arbeiten. Die Heubacher Schülerinnen und Schüler konnten sich vom hohen Niveau im naturwissenschaftlichen Bereich überzeugen, als sie am Unterricht mit ihren Austauschpartnern teilnahmen.
Unser Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler des Rosenstein-Gymnasiums auf der Fischerbastei in Budapest mit Blick auf die Altstadt.