Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Sunday, December 05, 2021

Prämienveranstaltung SiA 2019

MINT-Schüler haben Zukunft - Jung-Ingenieure begeistern!

Alle Jahre wieder gibt es zu Beginn eines Schuljahres die Prämienveranstaltung der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) im Gmünder Raum. In diesem Jahr war das Rosenstein-Gymnasium der Gastgeber. Vor über zehn Jahren hatten sich die drei Schulen Parler Gymnasium, Scheffold-Gymnasium und Rosenstein-Gymnasium unter der Federführung des Heubacher Gymnasiums als MINT-EC-Schule zu einer SIA-Gemeinschaft zusammen geschlossen. 

In seinem Grußwort würdigte Oberstudiendirektor Johannes Josef Miller die beteiligten Firmen Bosch AS, EMAG, Fein und ZF TRW und deren professionelle und verständnisvolle Begleitung der Schüler. Er lobte ferner den unermüdlichen Einsatz der Schüler und leitete anhand von fünf Begriffen die Laudatio für die diesjährigen Protagonisten ein. Wichtig sei zunächst der Teamgeist und das technisch-naturwissenschaftliche Verständnis. Wesentlich seien aber auch Kreativität, Beharrlichkeit und Zuversicht, um die gegebenen Herausforderungen meistern zu können. Miller begrüßte seine Kollegen Thomas Eich und Ralf Gärtner vom Parler Gymnasium und bedankte sich bei den drei begleitenden und betreuenden MINT-Lehrern für Ihren vortrefflichen Einsatz. Auch die Elternbeiratsvorsitzende des Rosenstein-Gymnasiums Anneliese Maier dankte Lehrer und Schulen und Betriebe für diese großartige Chance, die technischen Begabungen ausleben zu können. 

Mint-Schueler.jpg
Die Absolventen des SIA-Kurses zeigen voller Stolz ihre Urkunden. Die Schulleiter und Lehrer sind nicht minder begeistert über diesen großen Erfolg.

Der Gastredner war in diesem Jahr „der Fachmann par excellence“, wie Miller betonte, Erich Rathgeb, der viele Jahre die SIA als Chef der Ausbildung der früheren ZF-Lenksysteme und dann Bosch Schwäbisch Gmünd maßgeblich begleitet und unterstützt hat. In seiner Laudatio betonte Rathgeb den Begriff der Verantwortung von Schule und Betrieben für eine gemeinsame erfolgreiche und positive Zukunft. Gerade in dieser Zeit des Umbruchs sei es notwendig, lauter und wahrhaftig in der Forschung und Umsetzung zu agieren. Studiendirektor Michael Schellhammer erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte und den Werdegang der SIA. Begonnen hat dabei alles in Heidenheim am Max-Planck Gymnasium um die Jahrtausendwende mit der hoch engagierten MINT-Lehrerin Marianne Gerny. Mit Unterstützung der Hochschule Aalen und der Firma Voith wurde hier die erste SIA gegründet und anschließend durch Südwestmetall im ganzen Land bekannt gemacht. Die 8 Schülerinnen und 16 Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 wurden auch im vergangenen Schuljahr wieder von den MINT-Lehrern StD Michael Schellhammer, StR  David Rossak und StR Marc Keßler betreut. Mittels einem sehr gut positionierten Netzwerk wurden sie auf ihre „Ingenieur-Aufgaben“ vorbereitet. Die Hochschule Aalen und die Universität Ulm, sowie dann die einzelnen Betriebe Bosch AS, EMAG, Fein und ZF TRW geben den Schülern einen guten Einblick in die Welt der Technik, ehe man mit hohem Engagement als Gruppe einen Prototyp schafft, mit dem man kreativ und innovativ „die Welt verändern“ möchte. In diesem Jahr schufen die 11 Schüler des Rosenstein-Gymnasiums einen Gewürzautomaten und einen Getränkemix-Automaten mit einer eigenen hierfür konstruierten App. Die 9 Schüler des Parler Gymnasiums konstruierten ein selbstfahrendes Vehikel und die 4 Schüler des Scheffold-Gymnasiums entwickelten eine Kakao-Maschine. Mit dem Ausblick auf den anwesenden Jahrgang der nächsten SIA-Gruppe lud Schellhammer alle zum gemeinsamen gemütlichen kulinarischen Miteinander ein, das von den Eltern des Rosenstein-Gymnasiums gesponsert wurde.