Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Wednesday, September 09, 2026

Drogenprävention 2019

Cannabis – Konsum alles andere als harmlos 

Vortrag über Cannabiskonsum bei Jugendlichen

Nachdenklich. Ja so gingen viele Schüler nach dem Vortrag vom Heubacher Rosenstein-Gymnasium aus nach Hause. Sogar ziemlich nachdenklich. Denn die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Julia Eisenhardt vom Klinikum am Weissenhof referierte über mögliche Folgen von Cannabiskonsum. Die Therapeutin kam im Rahmen des umfangreichen Präventionsprogramm des Rosenstein-Gymnasiums Heubach. Schulleiter Johannes J. Miller war dieser Besuch sehr wichtig: “Ignorieren war gestern, denn wir müssen als Schulen im Vorfeld viel intensiver handeln, um unsere Schüler vor Alkohol- und Drogenkonsum zu schützen!” Mit einer Mischung aus eigenen Erlebnissen aus ihrer alltäglichen Arbeit mit jungen Menschen und emotional vorgetragenen Einschätzungen rund um das Thema Cannabiskonsum überraschte die Therapeutin die Schüler der Jahrgangsstufe 1 mitunter mit der Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens psychotischer Symptome sich mehr als verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Anhand zweier Beispiele aus der Klinik schilderte Julia Eisenhardt die meist rückläufigen Einschränkungen der Aufmerksamkeit, der Konzentration und des Gedächtnisses bei Cannabisabhängigen. „Dass Cannabis-Konsum Psychosen auslöst, ist nicht ungewöhnlich. 

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Die Betroffenen hören, sehen und fühlen Dinge, die nicht real sind, oder hören Stimmen“, erklärt Eisenhardt. Dies könne bereits nach ein- oder zweimaligem Cannabiskonsum der Falls sein. Seien Jugendliche an einer Psychose erkrankt, so sei eine Heilung langwierig bis irreversibel. Anschließend hatten die Schüler Gelegenheit Fragen zu stellen und sich damit auseinanderzusetzen, wie jeder Einzelne sich vor den Versuchungen des Cannabiskonsums schützen kann. „Einfach Nein sagen, wenn es im Freundeskreis die Runde macht“, war die Aussage einer Schülerin. Betroffen und sichtlich nachdenklich hatten die Heubacher Schüler diesen  Besuch erlebt. Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis hatte den Besuch organisiert und wird dieses Thema nochmals an der Schule aufgreifen.