Umwelt- und Klimaschutz am RSG
Umwelt- und Klimaschutz wird großgeschrieben!
Aktiver und nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz am Rosenstein-Gymnasium Heubach
Weltweit ist die Bewegung „Fridays for future!“ inzwischen aktiv. Der von der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg initiierte Schülerstreik hat nun auch Deutschlands Schulen erreicht. Der zivile Ungehorsam der Schüler wird vielfach von Eltern und Lehrern unterstützt. Auch die Schulen auf der Ostalb sind davon betroffen. Das Rosenstein-Gymnasium Heubach geht jedoch einen eigenen Weg. Das MINT-EC - Gymnasium sieht sich auch ökologisch in der Pflicht. Daher schmiedete Schulleiter Johannes Josef Miller mit den Schülervertretern, dem Elternbeirat, seinem Schulsozialarbeiter und den betroffenen Lehrern ein Aktionsbündnis nach dem Motto “Wir streiken nicht - wir handeln!” Denn jede ausgefallene Unterrichtsstunde ist dem Oberstudiendirektor ein Greuel.

Vor dem schon seit Jahren aufgestellten Insektenhotel erläutern die Protagonisten des Heubacher Rosenstein-Gymnasiums ihren Beitrag zum Umweltschutz und zum Klimaschutz: Schulsozialarbeiter Andreas Dyonissiotis, Elternbeiratsvorsitzende Anneliese Maier, Schulleiter Johannes Josef Miller, Schülersprecher Kjell Krapf (von links).
Gleichwohl freut sich Miller seit jeher über politisches und gesellschaftliches Engagement seiner Schüler. So ist ihm der Aufruf, sich verstärkt für bessere Klimaziele einzusetzen, ein wichtiges Ansinnen, das eben nicht marktschreierisch mit plumper Polemik und „schwarz-weiß“ Agitation zu lösen sei. Es sei vielmehr ein Bewusstseinswandel aller nötig. Protestschilder könne jeder tragen, aber sein Verhalten entsprechend zu ändern, sei das Gebot der Stunde. So seien schon seit Jahren Info-Besuche zum Energieverbrauch durch das „Energiekompetenz Ostalb e.V und Energieberatungszentrum“ mit Sitz in Böbingen in seiner Schule obligatorisch. Aber auch weitere wichtige Schritte und Aktionen werden von der Schulgemeinschaft umgesetzt und sind vehement in Planung! Müllvermeidung, Plastik-Tüten-Freie-Schule und aktiver und auch individueller Einsatz: Wildblüten-Wiese, Insektenhotels, Bienenvölker, Schulweg mittels ÖPNV, Fahrrad und “per pedes” und nicht vom Eltern-Taxi. Die Zusammenarbeit mit BUND und anderen Umweltschutz-Organisationen gehören dazu. Seit Jahren lobt die Schule mit ihrem Biologie-Lehrer Studiendirektor Robert Felch einen Preis zum Artenschutz aus. Bei der letzten Preisverleihung 2016 war sogar Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei seinem ersten Schulbesuch nach seinem Amtsantritt anwesend. Ferner seien seine Schüler unendlich kreativ in weiteren Planungen und Aktionen, erläutert Miller voller Stolz. Schülersprecher Kjell Krapf ist mit seinen Mitschülern davon überzeugt, dass dadurch viel mehr Schüler aktiv für die Umwelt eintreten und bewusster leben. Aber auch die Eltern unterstützen diesen Ansatz der Schule, wie die Elternbeiratsvorsitzende des Heubacher Gymnasiums Anneliese Maier betont. Bewusstseinsweckung und Verhaltensänderung als pädagogische Aufgabe seien angesagt und zu leben und so sei eben kein Unterrichtsausfall vonnöten: „Wir unterstützen diesen Ansatz mit großer Freude und Sympathie!“




