Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Tuesday, September 15, 2026

Gmünder Tagespost, 16.02.2017

„Engagement für Schulen hat Tradition in Heubach"
Sanierung des Rosenstein-Gymnasiums wurde mit Festakt offiziell abgeschlossen.

Heubach.Insgesamt 3,2 Millionen Euro kostete die Stadt Heubach die Sanierung ihres Rosenstein-Gymnasiums, 300 000 Euro wurden für den Brandschutz verwendet. Drei Jahre brauchte es, bis die Renovierung endgültig abgeschlossen war. Es sei Ehre und Pflicht der Gemeinde, ihren Schülern bestmögliche Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten zu schaffen, erklärte Bürgermeister Frederick Brütting beim Festakt zum Ende der Generalsanierung.

Einweihung160217.jpgEinen Scheck aus der Elternkasse überreichte Elternbeiratvorsitzende Anneliese Maier an Schulleiter Johannes
Josef Miller. Foto: hie
Schließlich sorgten Schulen für Kunst und Kultur – und sie schüfen Arbeitsplätze. Daher habe sich diese Investition gelohnt, die das Land mit 1,6 Millionen unterstützte. Weitere Fördermittel seien für die Ganztagsschule und den Denkmalschutz geflossen. Zudem habe noch der Bund 100 000 Euro für Leuchtmittel zur Verfügung gestellt. „Das ganze Geld ist bereits angekommen", teilte Brüning mit, „und es ist alles verbraucht."
Schon 2012 hätten sich Schulleiter Johannes Josef Miller und er sich Gedanken zu einer Sanierung und den Brandschutz gemacht. Ursprünglich sei bei einer Schätzung von 1,6 Millionen Euro ausgegangen worden. „Aber wenn wir was machen, dann machen wir es richtig", stellt Brütting klar. Dennoch sei man bei der Sanierung behutsam vorgegangen, habe in bestimmten Fällen einfach nur das Nötige getan. Jetzt stehe noch der Außenbereich an. Der müsse noch auf Vordermann gebracht werden. „Geht ordentlich mit diesem Gebäude um", bat der Bürgermeister die
Schüler.
Auf die gute Verbindung der Schule zum Landtag wies Abgeordneter Dr. Stefan Scheffold hin. „Die Schule ist eine Koproduktion der Gemeinden und des Landes", meinte er. So seien Renovierungen kein Selbstzweck, sie sorgten für gute Schularbeit der Schüler – und für einen guten Arbeitsplatz für Lehrer.
„Das Engagement für die Schulen hat Tradition in Heubach", erklärte Schulleiter Miller. Hier sei ein Kleinod wieder zum Blühen gebracht worden, denn das Herzstück der Schule sei über 100 Jahre alt. Nun erscheine der Jugendstil wieder jugendlich. Und nun sei der naturwissenschaftliche Trakt wieder auf neuestem Stand. Als er vor fünf Jahren als Bittsteller angetreten sei, habe er viel Verständnis von Bürgermeister Brütting und dem Stadtrat erfahren. Ungeduldig sei er manchmal gewesen – doch das Resultat könne sich sehen lassen.
Sehr zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich Architekt Matthias Schmid. „Notwendig war die Sanierung", betonte er, „denn die Gebäude waren abgenutzt." Außerdem sei mehr Sicherheit nötig gewesen. Dass der Umbau von allen Beteiligten viel abverlangt habe, meinte Elternbeiratsvorsitzende Anneliese Maier. „Dafür ist der gelungene Umbau ein zeitgemäßer Rahmen", sagte sie. Und weise die Schulstadt Heubach als Heimat aus.
Nur noch Kleinigkeiten fehlten noch, merkten die Schülerinnen Ines Beurer und Hanna Bessler an, so zum Beispiel die Vorhänge. Und natürlich habe es manchmal nervige Situationen gegeben – vor allem durch Lärm.
Musikalisch umrahmte der Unterstufenchor unter der Leitung von Sonntraud Engels-Benz und Matteo Weber am Klavier.