Projekttage 2012
Projekttage am Rosenstein-Gymnasium 17.- 19.07.2012
| Schule - einmal anders! Projekttage bieten erstaunliche Möglichkeiten für Schüler - und für Lehrer. von Lisa Becke |
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Im C-Gebäude der Schule ertönt lauter Klopflärm. Im Flur des Neubaus liegen Berge von Heu. Aus vielen Klassenzimmern ertönt Musik, angeregte Gespräche und Gelächter. Viele Türen der Klassenzimmer stehen zum Gang hin offen. Schüler unterschiedlicher Altersklassen ziehen in Gruppen durch das Schulgebäude, in Malerkitteln zum Beispiel oder in Sportbekleidung. Auch in der Sporthalle und auf den Pausenhöfen ist was los: Jüngere Schüler bauen mit zwei Lehrern an einem Insektenhotel, gerade trifft eine Schülergruppe vom Geocaching am Zielort - dem Baum am Lehrerparkplatz - ein, wo sie von den Lehrern schon erwartet werden. Eine lockere Atmosphäre ermuntert die Schüler des Rosenstein-Gymnasiums und auch die Lehrer.
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Es sind wieder Projekttage. An diesen drei Tagen im Schuljahr gibt es keinen Unterricht im klassischen Sinn, sondern die Schüler sind in verschiedene Projekte eingeteilt, die sie nach dem persönlichen Interesse frei gewählt haben. Viele verschiedene Projekte stehen den Schülern dabei jedes Jahr zur Auswahl. Dieses Jahr reicht es von Kreativem wie Aktzeichnen, Lampen basteln oder T-Shirts gestalten zu Sportlichem, wie zum Beispiel Basketball, Turnen oder Hockey. Auch Projekte für Sprachinteressierte wie Spanisch und Schwedisch für Anfänger werden angeboten oder Projekte in der freien Natur wie der Bau eines Insektenhotels, Wandern oder Mountainbiken.
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Für den Deutsch- und Mathelehrer Dieter Hahn, den Hauptorganisator, stellen die Projekttage die Gelegenheit für die Lehrer dar, mit den Schülern einmal Sachen machen zu können, die im Unterricht keinen Platz haben. Die Lehrer und Schüler begegnen sich in den drei Tagen ohne Druck und ohne dieses typische, wie Herr Hahn es ausdrückt, „Hey, ich bin der Boss!"- Lehrerverhalten. Dieter Hahn meint: „Lehrer haben eine Rolle, die sie in den Projekttagen ablegen können." Aber auch die Schüler verhalten sich seiner Meinung nach in den Projekttagen anders. Man erlebt die Schule in diesen Tagen als „sozialen Ort" und „halb privat". Da die Schüler in den Projekttagen nicht wie den Rest des Jahres im Klassenverband sind, sondern nach Interessen eingeteilt werden und so unterschiedliche Altersgruppen aufeinander treffen, stellen die Projekttage neben der interessanten Beschäftigung in dem gewählten Projekt auch die Möglichkeit dar, neue Menschen kennenzulernen, mit denen man zuvor noch nichts zu tun hatte. So geben die Projekttage letztendlich vielleicht sogar die Chance, mögliche Vorurteile zu überwinden. |
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