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Berchtesgaden 2015

 
Elektromobilität, Naturschutz und Salzgewinnung
Auf ihrer naturwissenschaftlichen Studienfahrt vom 24. bis 28.10.2016 nach Berchtesgaden befassten sich Zehntklässler des Rosenstein-Gymnasiums mit Elektromobilität, Naturschutz und Salzgewinnung.

Die naturwissenschaftliche Studienfahrt nach Berchtesgaden ist am Rosenstein-Gymnasium fester Bestandteil des Unterrichts im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT). Die Exkursion befasst sich überwiegend mit naturwissenschaftlichen Themen aus den Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, Geographie und Astronomie. Im Vorfeld muss von den Schülern passend zum Exkursionsprogramm ein Kurzreferat erarbeitet werden, das dann in Berchtesgaden präsentiert wird. Das Exkursionsgebiet Berchtesgadener Alpen stellt dabei eine Natur- und Kulturlandschaft dar, die sowohl historisch, wirtschaftlich, touristisch aber auch für den Naturschutz von Bedeutung ist.
In diesem Jahr nahmen an der fünftägigen Fahrt 49 Schülerinnen und Schüler teil, begleitet von der Lehrerin Sarah Reichert und den Lehrern Dirk Wegner und Dirk Rößling.

 

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Blick auf den Watzmann


Gleich auf der Hinfahrt machte die Gruppe in den Bavaria Filmstudios Station. Neben einer rasanten Achterbahnfahrt im 4D Kino besichtigten die Schüler die Sets bekannter Kinoproduktionen wie „Die wilden Kerle", „Wickie", „Das Boot" und „Die unendliche Geschichte". Außerdem konnten sie im Studio einen Wetterbericht aufnehmen und erfuhren, warum Wettermoderatoren keine grünen Hemden oder Krawatten tragen dürfen.

In Berchtesgaden erlebten die Heubacher Zehntklässler drei intensive Tage mit einem abwechslungsreichen Programm.
Bei einer Fachexkursion ins Wimbachtal standen das Thema Nationalpark und geologische Fragestellungen im Vordergrund. Beeindruckend wie der Wimbach seit der letzten Eiszeit gigantische Schuttmengen abgelagert und nur wenige Meter weiter eine spektakuläre Klamm ausgewaschen hat.
Der Ausflug zum Königssee bot nicht nur Ausblicke auf die atemberaubende Hochgebirgslandschaft sondern auch die Gelegenheit, den Bob- und Skeletonsportlern beim Training auf der Kunsteisbahn zuzuschauen.

Im Berchtesgadener Salzbergwerk wurde in Animationen und Filmen die Entstehung von Salz und das Verfahren des „Nassabbaus" mit Hilfe von Bohrspülwerken erklärt. Bereits seit 500 Jahren wird hier Salzsole gewonnen, die heute über Rohrleitungen ins 20 Kilometer entfernte Bad Reichenhall transportiert wird.
Dass Salzsole nicht nur zur Herstellung von Speisesalz verwendet wird, konnten die Heubacher Schüler am eigenen Leib in der Watzmanntherme erfahren.

Eine Führung im Dokumentationszentrum am Obersalzberg zeigte, welche Bedeutung der Ort Obersalzberg als Machtzentrale Adolf Hitlers besaß, und verdeutlichte eindrucksvoll Wesen und System, sowie die Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa.
Bei einem Abstecher nach Salzburg gingen die Zehnklässler im „Haus der Natur" selbstständig auf Entdeckungsreise. Neben einzigartigen naturwissenschaftlichen Sammlungen bietet das Museum seinen Besuchern auch ein „Science Center" mit vielseitigen Experimenten zum Ausprobieren und selbstständigen Verstehen. Ein Einkaufsbummel durch die Altstadt rundete den Ausflug in die Mozartstadt ab.

Den abschließenden Höhepunkt bildete auf der Rückfahrt eine Führung durch die BMW-Welt München, dem modernen Auslieferungszentrum des Bayrischen Autoherstellers. Auf mehreren Etagen werden hier die neuesten Fahrzeuge der BMW Gruppe zum Anschauen und Probesitzen ausgestellt. So konnten sich die Schüler zum Beispiel ein Bild davon machen, wie an Elektrofahrzeugen durch Einsatz moderner Werkstoffe Gewicht eingespart wird. Beim Rundgang hinter den Kulissen erfuhren sie, dass die auszuliefernden Fahrzeuge in Garagen abgestellt werden, in denen der Sauerstoffgehalt 4,7% geringer als in der Atemluft ist und das bei Probefahrten auf der Auslieferungsebene Safety Cars aus dem Motorsport zum Einsatz kommen.