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Multiplikatorenausbildung für Siebtklässler 2018

Multiplikatorenausbildung für Siebtklässler
Lebenskompetenz schützt vor Süchten 

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät ihm zu erklären, dass man in einem Brunnen ertrinken kann. Von dieser Kenntnis geleitet lernten Siebtklässler der Schillerschule und des Rosenstein-Gymnasiums aus Heubach auf einem 3-Tages-Seminar mehr über die Ursachen des Suchtmittelkonsums, Suchtentwicklung und deren Zusammenhänge mit Lebenskompetenzen.  

Schülermultiplikatorenseminare stützen sich auf den Einsatz von gleichaltrigen Schülern und sind ein wirksames Mittel Bewältigungsstrategien zu stärken und Sucht bei jungen Menschen vorzubeugen. Für die Ausbildung zu Multiplikatoren sind Schüler, die aufgrund ihres Selbstbewusstseins und anderer Fähigkeiten und Qualitäten tonangebend sind, besonders geeignet. Die Qualifikation zu Multiplikatoren fand unter der Leitung von Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis auf dem Schwarzhornhaus in Waldstetten statt. Im Vordergrund standen dabei die Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit dem Thema Sucht. Im Seminarverlauf wurden Ursachen und Lösungsansätze erarbeitet.  Für die Schüler stand im Mittelpunkt des Seminars die Überlegung, dass jeder Mensch einen inneren Tank hat, der für sein Wohlergehen wichtige Bedürfnisse enthält. Suchtmittel haben keine Chance, wenn der Tank voll ist. Ist der Tank leer, steigt die Gefahr, Drogen zu nehmen.

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Die Schüler lernten ihre eigenen „Tankstellen“ zu benennen, um sich selbst zu schützen und um in kritischen Situationen „Nein“ sagen zu können. Auf ihre ganz eigene Art und Weise füllten die Schüler in Zweier-Teams auf dem Parcours des Hochseilgartens ihren Tank. Der Besuch der Suchttherapeutin Hanga Gelli, von der Schwäbisch Gmünder Sozialberatung, rundete das Seminar ab. Mit dabei war Daniel Baier, der den Weg aus der Sucht heraus fand und schilderte, wie er über falsche Freunde und Neugierde zu seinem ersten Rausch kam, die in eine 22-jährige Abhängigkeit von harten Drogen mündete. Nach mehreren Therapieversuchen hat er die Sucht überwunden und ist nun als Suchtkrankenhelfer ehrenamtlich Ansprechpartner für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen.  Die ausgebildeten Schüler werden ihre Erkenntnisse in kurzen Vorträgen an ihre Klassen weitergegeben.  „Was „in“ oder „out“ ist, bestimmen nicht Eltern oder Lehrer, sondern die Freunde aus der Clique. Deshalb üben die Schüler einen großen Einfluss auf ihr Umfeld aus und können so aktiv Süchten vorbeugen“, erläutert Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis. Die Koordination der Schülermultiplikatorenseminare obliegt der Beauftragten für Suchtprophylaxe beim Landratsamt Aalen, Prisca Hummel.