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Schulverein SaRose

SaRose
 

SaRose – der Schulverein am Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
Samstag, 29. Juni 2019
Aurora
+ Special Guest
Ort: Aula des Rosenstein-Gymnasiums
++ Diese Veranstaltung muss leider entfallen! ++

 

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Kletter-AG 2018

Ein unerwartet eisiges Bergabenteuer
6 Schülerinnen der Kletter-AG des Rosenstein-Gymnasiums wagen sich in die Nordostwand der Alpspitze

Nachdem ihr Vorhaben im Juli schon zweimal wegen großer Gewittergefahr verschoben werden musste, waren die Wetteraussichten nun Ende September endlich ausreichend stabil, um doch noch die ersehnten ersten Klettersteigerfahrungen sammeln zu können. Perfekt ausgerüstet mit Material ihrer Schule und der Sektion Schwäbisch Gmünd des Deutschen Alpenvereins, machten sich Liv Berger, Cosima Bühler, Mia Kmoch, Johanna Rieger, Fanni Schührer und Karla Wojtovicz aus den Klassenstufen 6 und 7 noch weit vor Sonnenaufgang auf den Weg zur bekannten „Nordwand-Ferrata“ der 2628 m hohen Alpspitze bei Garmisch-Partenkirchen. Ein durchgehend sehr aufwändig versicherter Klettersteig, der sich trotz seiner Länge und Gipfelhöhe sehr gut für Neulinge eignet und durch die Seilbahnnähe auch als Eintagestour durchführbar ist. Mit einer der ersten Gondeln erreichte die Gruppe den Osterfelderkopf (2030 m), wo noch einmal die gesamte Ausrüstung überprüft und alle Sicherungshandgriffe wiederholt wurden. Bei unerwartet sommerlichen Temperaturen stiegen die jungen Alpinistinnen dann über perfekt abgesicherte Stahlsprossen und -leitern in die sonnenbeschienene Ostflanke ein. 


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Obwohl es ein paar Tage zuvor rund 10 cm Neuschnee gegeben hatte, war davon zunächst nichts mehr zu sehen. Doch als nach etwa  200 Höhenmetern die Route auf die Nordseite wechselte und nun völlig im Schatten lag, sank die Temperatur rasch unter den Gefrierpunkt und der von der Vormittagssonne kurz angetaute Schnee im oberen Teil der Wand gefror nun zu einer unangenehmen Eisglasur. Mit den immer zahlreicher und größer werdenden Eisfeldern verlangsamte sich das Vorankommen der Gruppe zusehends, sodass die angepeilte Gipfelzeit leider immer unrealistischer wurde. Schweren Herzens traf AG-Leiter Robert Felch gegen 13.00 h dann die Entscheidung zur Umkehr, um noch mit ausreichender Zeitreserve die letzte Gondel ins Tal erwischen zu können. Zum Glück erreichten die Schülerinnen zu diesem Zeitpunkt gerade einen kleinen besonnten Felskopf auf etwa 2500 m, den sie kurzerhand zu ihrem Tagesgipfel erklärten und für eine ausgiebige Vesper nutzten. Mit großer Vorsicht und höchster Konzentration stieg die Gruppe anschließend auf gleichem Wege wieder zum Osterfelder Kopf ab, wo sich in der warmen Nachmittagssonne die lange Anspannung im Nu wieder auflöste. Auch ohne Gipfelerfolg wurde die Tour von allen Teilnehmerinnen dennoch als ein beeindruckendes erstes Hineinschnuppern in die Techniken des Klettersteiggehens und vor allem in die dunkle Atmosphäre einer eiskalten Nordwand erlebt. Zum Gelingen trugen besonders auch die sehr harmonische Teamatmosphäre und die durchweg disziplinierte Leistungsbereitschaft der jungen Bergsteigerinnen bei. Und dass der Gipfel dann eben nächsten Sommer betreten werden würde, stand schon auf der Heimfahrt natürlich völlig außer Frage. 

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