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SaRose
 

SaRose – der Schulverein am Rosenstein-Gymnasium Heubach
 
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Elternbriefe 2014/2015


Elternbrief des Schulleiters (Juli 2015)

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

„Alles fließt!"

„Panta rhei!" (alt-griechisch) scheint uns auch heute noch der griechische Philosoph Heraklit zuzurufen. „Alles fließt!" beschreibt eine Lebenswirklichkeit, die wir auch heutzutage noch wahrnehmen. Alles ist im Fluss! All überall gibt es Änderungen und Wandlungen, die einen herausfordern, die einen überfordern, die einen geradezu beängstigen können. Das politische Europa kann ein Lied davon singen: Der Euro scheint in Gefahr, der „Grexit" ist noch möglich, in der Ukraine schwelt weiterhin ein Krieg, der sich ausweiten könnte, Flüchtlingswellen überfluten uns, verrückte und kriminelle Islamisten verüben Attentate und vieles andere mehr. Aber auch privat können wir diesen Strom der Zeit erleben. Ehen und Familien werden auseinandergerissen. Freundschaften zerbrechen. Hass und Missgunst sind nicht selten Wegbegleiter.

Wie wichtig sind da gelebte Werte und soziale Kompetenzen! Wie wichtig ist es deshalb gerade für Heranwachsende, mit einem solch „wertvollen Schatz" aufzuwachsen, um für das Leben gewappnet zu sein! Unser Leitbild und unser Sozialcurriculum sollen daher nicht nur ein Kanon für ein gutes und ehrliches Zusammenleben in unserer Schulgemeinschaft sein, sondern wollen erst recht für das weitere Leben des Schülers hilfreiche Tugenden vermitteln, um auch nach der Schulzeit als mündiger und kritikfähiger Bürger im Wandel der Zeit Halt und Orientierung zu besitzen. Fürwahr ein hoher Anspruch, eine große Herausforderung, fürwahr ein immer währendes Lernen und vor allem ein notwendiges Vorleben der erwachsenen Wegbegleiter als Eltern und als Lehrer.

Leider verlassen unsere Schulgemeinschaft neben unseren Referendarinnen Nadine Huttenlauch,

Katharina Wächter und Jana Landauer die eingesprungenen engagierten Vertragslehrer Dr. Wolfgang Proske und Tatjana Andrejas, der sehr beliebte Studienrat und langjährige Verbindungslehrer Marcel Sonnentag und mein Abteilungsleiter und lieber Freund Thomas Becker. Er wird in Eppelheim, seiner Heimatstadt, eine Stelle als Stellvertreter des Schulleiters antreten. Thomas Becker ist es zuvorderst gelungen, unsere Schule zu einer exzellenten „MINT-EC-Schule" zu machen. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!

Den scheidenden Kollegen wünschen wir alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und Gottes Segen in ihrem so wichtigen und prägenden Wirken als Lehrer.

Nach einem arbeitsreichen und erlebnisreichen
Schuljahr haben wir uns alle erholsame Tage verdient. Gerade im Fluss der Zeit, gerade im unentwegten Tätigsein, ist es vonnöten, immer wieder innezuhalten, Kraft zu schöpfen, sich der Muße hinzugeben. Daher wünsche ich uns allen, wunderschöne, kreative und erquickende Urlaubstage!

Herzlichst!

Ihr Johannes Josef Miller
Schulleiter



Elternbrief des Schulleiters (Juni 2015)

Mit vereinten Kräften dem Gipfel entgegen!

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ein letzter Kraftakt ist nötig. Das Gipfelkreuz ist schon zu sehen. Im gleißenden Sonnenlicht strahlt es uns entgegen und lädt uns ein, mit Energie und Willen die letzten Serpentinen zurückzulegen. Bald ist es geschafft und das Ziel ist erklommen. Die Bergführer waren ob der unterschiedlichen Gruppe ganz schön herausgefordert. Manch einer der Weggemeinschaft strauchelte und taumelte über so einige Stolpersteine und vor allem über seine eigene Trägheit. Seilmannschaften waren nötig, um keinen zurückzulassen.Worte der Aufmunterung und Worte der klaren Diktion waren mitunter unablässig gefordert. Für andere hingegen war es ein leichtes Unterfangen, die Wege zurückzulegen. Mit Fleiß und Leichtigkeit wurden die Prüfungen gemeistert.

Dieses Bild einer Bergwanderung mit einer heterogenen Gruppe kann durchaus auf ein Schuljahr angewandt werden. Bald haben nun auch wir als Schulgemeinschaft des Rosenstein-Gymnasiums unser Ziel, den erfolgreichen Abschluss des Schuljahres, erreicht. Letzte Kraftakte von allen sind erforderlich.

Die Baumaßnahmen im C-Gebäude sind weitgehend abgeschlossen - leider viel später als versprochen. In den Sommerferien wird mit dem B-Trakt begonnen. Die Aussicht auf ein intaktes und modernisiertes Schulgebäude lässt alle Mühen, Einschränkungen und Aufregungen vergessen. Das diesjährige Abitur wurde insgesamt mit einem guten Ergebnis gemeistert.

Die Neuanmeldungen für das neue Schuljahr haben fast die dreistellige Anzahl von neuen Schülern erreicht. Dieses Ergebnis spornt erst recht an, auf dass wir unser Niveau in der schulischen Leistung und im sozialen Miteinander optimieren. Aufgrund der weggefallenen verpflichtenden Grundschulempfehlung ist die Heterogenität in den Eingangsklassen noch größer geworden, was für uns alle künftig eine große Herausforderung sein wird. Mit unserem Fachtraining wollen wir so manche Schwäche überwinden helfen, erforderlich ist hierbei jedoch eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern. Doch auch die Förderung unserer hochbegabten und fleißigen Schüler muss unser Augenmerk bleiben. So bieten wir auf eigene Kosten neben der Mathe-AG und Technik-AG im neuen Schuljahr ab Klasse 8 Altgriechisch/Philosophie und Italienisch als freiwillige AG für alle Klassenstufen an. Die bisherigen AGs für die freiwillige Ganztagesschule im musischen, künstlerischen und sportlichen Bereich werden zudem weiter ausgebaut.

Die Zusammenarbeit von Schulleitung, Elternbeirat und Schülersprecher ist ausgesprochen einmütig und wohlwollend. Die Unterrichtsausfälle sind bisher insgesamt in einem erträglichen Maß gewesen, allerdings zumeist aufgrund der Zweit-/Dritt-Abiturkorrekturen für andere Schulen von oben auferlegt und nicht zu vermeiden. Indessen bleibt unser besonderes Augenmerk darauf, dass jede ausgefallene Stunde ein Übel ist! Die Fremdevaluation hat uns ein prima Niveau, zum Teil im Exzellenzbereich, attestiert. Was uns zeigt, dass wir uns bei all unseren Anstrengungen und Mühen auf einem guten Weg befinden. Unsere Steuerungsgruppe aus Lehrern, Eltern und Schülern um unseren Abteilungsleiter Christoph Huber arbeitet derzeit weitere Verbesserungsvorschläge in der Differenzierung und im Feedback aus, worauf wir uns alle miteinander sehr freuen dürfen.

Doch nun wollen wir mit vereinten Kräften dem Schuljahres-End-Gipfel entgegeneilen!
Herzlichst

Ihr Johannes Josef Miller
Oberstudiendirektor



Elternbrief des Schulleiters (März 2015)

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Vom Eise befreit...
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen, finsteren Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden (…)

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein;
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!
(Monolog des Faust, Osterspaziergang), aus:
Faust I, Vers 903-940 – gekürzt)

Nach einer langen kalten Winterzeit wie vor allem in diesem Jahr ist einem der Osterspaziergang von Goethe eine vertraute und befreiende Botschaft. Die Kälte und die Enge der zurückliegenden Jahreszeit weichen den Sonnenstrahlen, der Wärme und dem Lebensodem, der Geselligkeit und dem Wissensdurst. Kälte, Enge, Lähmung und Angstbesetztes gibt es jedoch nicht nur zur Winterzeit. Diese Gefühle werden auch in wärmeren Jahreszeiten erlebt. Bei depressiven Menschen ist gar der Frühling mitunter die schlimmste Zeit.

Unsere Heranwachsenden erleben diese negativen Gefühle insbesondere in der Pubertät, aber leider auch sonst bei schlechten Leistungen während eines Schuljahres. Als Lehrer und als Eltern sind wir in diesen Phasen besonders herausgefordert. Stets sollte es hierbei jedoch nicht an der liebevollen Hinwendung zum Kind und Jugendlichen mangeln. Ja gerade während solcher Zeiten ist diese Zuwendung dringender geboten denn je. Gleichzeitig sind wir als Erwachsene in solchen Phasen auch gefordert, Grenzen zu setzen, klare Strukturen zu schaffen und umsichtige Hilfestellungen zu geben. Dies ist partiell mit viel Arbeit und hohem persönlichem Aufwand verbunden. Aber gerade deshalb sind wir Eltern, gerade hierin zeigen wir uns als Pädagogen, als Wegbegleiter der Kinder. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir als Eltern, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Schulleitung besonders in diesen Phasen eng zusammenarbeiten, auf dass jeder Schüler an unserem Rosenstein-Gymnasium das Gefühl haben kann: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

Die Bauarbeiten im C-Gebäude schreiten voran, ja wir befinden uns sogar exakt im Zeitplan. Die Belastungen für die Organisation unserer Schule, vor allem für meinen Stellvertreter Thorsten Groß sind immens, aber auch Schüler und Lehrer sind tagaus, tagein mit langen Wegen, Lärm und Stundenplanverschiebungen konfrontiert. Doch all dies hindert nicht das augenscheinlich gute Klima an unserer Schule.

Mehr ärgert mich in den zurückliegenden Wochen jede ausgefallene Stunde, die ob der auch bei uns hohen Krankheitsrate unumgänglich war. Hinzu kommt, dass die grün-rote Landesregierung rigide die MAU-Stunden und die Bugwellen-Regelung neu beschlossen haben, so dass den Schulleitungen noch weniger Handlungsmöglichkeiten bei Krankheiten und Zeiten von Mutterschutz und Elternzeit bleiben.

Auf Vermittlung von Marion und Bernd Richter ist uns ein hochwertiger (Fanuc-) Roboter im Werte von 40.000,-- Euro geschenkt worden, was unsere Technik-Abteilung enorm bereichert! Herzlichen Dank!

Inzwischen ist in der Mensa ein Getränkebrunnen mit kostenlosem Mineralwasser eingerichtet worden, der schon rege in Anspruch genommen wird, leider aber auch zu Schabernack einlädt und manche Seenlandschaft in der Mensa entstehen lässt!

Vor ein paar Wochen durften wir uns über den deutschen Meistertitel im Judo unserer ehemaligen Schülerin Alina Böhm mitfreuen. Herzlichen Glückwunsch! Hierbei natürlich auch ein herzlicher Glückwunsch an unseren Heubacher Judo-Verein, mit dem wir seit Jahren eine enge Kooperation pflegen! All die Mühen, all die Anstrengungen werden mit solchen Erfolgen belohnt!

"Per aspera ad astra!" - Durch die Mühen hindurch zu den Sternen! Diese Erfolge gerade auch im schulischen Bereich wünsche ich uns allen und vor allem gilt: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

Herzlichst
Ihr Johannes Josef Miller
Schulleiter



Elternbrief des Schulleiters (Dezember 2014)

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Sehnsucht nach einer besseren Welt strahlt in allen wichtigen Weltreligionen auf. Sie ist eine wesentliche Vision. Und Menschen brauchen für ihr Leben Visionen, vor allem angesichts von Zwängen, Fremdbestimmung, allerlei Ängsten, Krankheiten, materieller und psychischer Not. Eine wichtige Vision ist es, in sich „das freie Kind" zu entfalten bzw. wiederzuentdecken. Das freie Kind in seiner Unbeschwertheit, in seiner Kreativität, in all seiner Neugier und vor allem in seiner offenherzigen Lebenshaltung. Die christliche Botschaft ist ein Weg zu dieser inwendigen Kindwerdung. Die weihnachtliche Botschaft erinnert uns daran.

In diesem Sinne ist auch an unserer Schule das Kind, ihr Kind, im Zentrum unseres Handelns. Es soll sich in Freiheit Wissen erwerben, sich entfalten und entwickeln und sich auch soziale Kompetenzen aneignen. Anlass genug, auch an die schulischen Wegbegleiter ihrer Kinder zu denken. Für ihren Einsatz möchte ich daher gerade am Ende eines Kalenderjahres meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren Dienst herzlich danken! Aber auch Ihnen als Eltern, insbesondere dem Elternbeirat mit Frau Petra Lange und Frau Grit Wanzek, möchte ich herzlich für das gute Miteinander danken!

Die trefflichen Ergebnisse der unlängst stattgefundenen Fremdevaluation durch das Landesinstitut für Schulentwicklung zeigen uns, dass wir uns als Schule auf einem sehr guten Weg befinden.

Von längeren Erkrankungen von Lehrern blieben wir im neuen Schuljahr gottlob verschont – abgesehen vom Fehlen aufgrund von Studienfahrten und von Mutterschutz und Elternzeiten, worüber wir uns ja für die Betroffenen sehr freuen. Entgegen anders lautenden Mutmaßungen können wir in der Oberstufe nur unsere ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer und keine Vertretungen als Ersatz einsetzen.

Eine weitere Baustelle ist in der Tat der Umbau des C-Gebäudes. Nun sind seit 1. Dezember der Bio- und der Chemie-Bereich (3. und 4. Stockwerk) betroffen. Mein Stellvertreter Thorsten Groß schafft in Bezug auf die Vertretungspläne und die Raumpläne Unglaubliches. Aber auch die naturwissenschaftlichen Kollegen sind ziemlich herausgefordert und müssen sehr flexibel agieren. All die Mühen und Entbehrungen von Schülern und Lehrern werden alsbald (spätestens Anfang Juni) mit sehr schönen neuen Fachräumen belohnt werden.

Zum Schluss noch eine Bitte: Es hat sich unlängst die Praxis entwickelt, dass manche Eltern zum morgendlichen Unterrichtsbeginn ihre Kinder auf den Lehrerparkplatz bis unmittelbar vor die Schultüre des B-Gebäudes fahren, dies ist natürlich ein höchst gefährliches Unterfangen. Selbst das Chaos zu den "Stoßzeiten" auf der Helmut-Hörmann-Straße ist mitunter für alle Beteiligten nicht ungefährlich. Am Morgen ein paar Schritte zu gehen, ist für unsere Schüler dagegen ein gutes Ankommen mit der so wichtigen Sauerstoffzufuhr, auf dass das Lernen noch einfacher fällt.

Ihnen allen wünsche ich nun besinnliche Adventstage und sinnstiftende Weihnachten und für das neue Jahr alles erdenklich Gute!

Herzlichst
Ihr Johannes Josef Miller



Elternbrief des Schulleiters (Oktober 2014)

Liebe Eltern!

Das Schuljahr 14/15 ist inzwischen in vollem Gange. Die Elternabende liegen hinter uns und wurden sehr gut besucht. Ein Zeichen mehr dafür, dass wir hier am Rosenstein-Gymnasium ein gutes Miteinander haben.

Wie ich in den Elternabenden angekündigt hatte, informiere ich Sie nun über die neuesten Entwicklungen unserer Generalsanierung des C-Gebäudes.

Der zweite Stock (Physik/NWT) wird Ende November wieder bezugsfertig sein. Dann werden anschließend die Maßnahmen für die Ebene drei (Biologie) und vier (Chemie) beginnen. Beide Stockwerke bleiben für die Schüler gesperrt. Wobei die Computer-Räume im vierten Stock zugänglich bleiben werden.

Dies wird aber nur unter strengster Begleitung eines Lehrers möglich sein.

Die Bauarbeiten für das ganze C-Gebäude werden wohl Anfang Juli abgeschlossen sein. Um die fehlenden Räume zu ersetzen, unterstützt uns die Stadt Heubach mit allen Kräften. Neben dem Raum im Gebäude der evangelischen Freikirche, dem „Restaurant“ der Stadthalle und dem Raum in der Musikschule dürfen wir ab Dezember den Sitzungssaal des Rathauses, sowie zwei Räumlichkeiten der katholischen Kirchengemeinde benützen. Zwar sind zum Teil lange Wege zurückzulegen, aber in diesen Räumen gibt es zumindest keine Lärmbelästigung. Schon jetzt ist es absehbar, dass die neuen Physik-Räume großartig ausgestattet sein werden und somit neues und innovatives Lernen und Lehren ermöglichen.

Anbei möchte ich Ihnen noch weitere Informationen mitteilen:

  • Das Ergebnis der umfassenden Fremdevaluation unserer Schule wurde vor zwei Wochen den Lehrern präsentiert und nun am kommenden Dienstag, 21.10., dem Elternbeirat in seiner ersten Sitzung vorgestellt. Danach werden die Schüler und die Stadt Heubach informiert. Anschließend werden in der Steuerungsgruppe, Gesamtlehrerkonferenz  und zuletzt der Schulkonferenz wichtige Schlussfolgerungen gezogen. Mit den erreichten Ergebnissen sind wir sehr zufrieden!
  • Im Frühjahr erfolgte nicht wie gewohnt der Einzug des obligatorischen Elternbeitrags, weil wir per Entscheidung der Schulkonferenz als höchstem Gremium der Schule dringend einer Erhöhung bedurften. Am 24. Juli erfolgte dieser Beschluss, so dass wir nun Anfang November den Beitrag (7,50 Euro) des Kalenderjahres 2014 einziehen werden, wovon die Eltern der neuen 5er Klassen nicht betroffen sein werden. Im Frühjahr 2015 werden wir wieder den üblichen Rhythmus beibehalten.
  • Eine weitere Evaluation steht uns im neuen Kalenderjahr ins Haus. Da wir eine der ersten Schulen im Präventiv-Programm „stark, stärker, Wir!“ des Landes-Baden-Württemberg waren, wird nun untersucht werden, welche Ergebnisse diese Umsetzung bei uns gebracht hat.
  • Üblicherweise werden an unserer Schule bei Erkrankung eines Schülers schon am ersten Tag der Erkrankung telefonisch die Schulleitung bzw. der Klassenlehrer informiert. Doch bitte ich Sie aus organisatorischen Gründen, dass Sie nach Möglichkeit erst ab 8.00 Uhr anrufen: Rufnummer der Schule 07173-929922. Spätestens drei Tage danach muss eine schriftliche Entschuldigung erfolgen.
Bei Anfragen und Problemen können Sie mich gerne über die Mail-Adresse (hj-miller@gmx.de) erreichen.

Herzlichst
Ihr Johannes Josef Miller




Elternbrief des Schulleiters (September 2014)

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen!


„Aller Anfang ist schwer...!"

In diesen ersten Tagen des neuen Schuljahres ist es für manch einen in der Tat schwer, zur Tat zu schreiten und das neue Schuljahr beginnen zu lassen.

Wohl nicht wenige sind ob des nun penetranten Weckrufs am frühen Morgen enerviert, zu gerne würde man länger dem Schlaf frönen - aber die Pflicht ruft in die Schule.

Andererseits ist es jeden Schuljahresanfang aufs Neue wiederum sehr schön, den Freunden zu begegnen und lernen zu dürfen, Wissenswertes zu erfahren und dann sein Können zu erproben.

Auch für einen Lehrer beginnt der schuliche Alltag mitunter herausfordernd, wieder in der großen Verantwortung zu stehen, neue Klassen und Schülern kennenzulernen, und dies alles in der Gewissheit, dass es ein wunderschöner Beruf geradezu mit Berufung ist, junge Menschen an seinem Wissen teilhaben zu lassen, unentwegt Rede und Antwort zu stehen und den Lebensweg unserer Schüler ein Stück weit begleiten zu dürfen. Diese Herausforderung hält unsereins auch innerlich jung.

Für uns im Schulleitungsteam ist dieses Beginnen in diesem neuen Schuljahr auch nicht einfach, denn aufgrund der Pensionierung meines bisherigen Stellvertreters Bernhard Abele lastet nun ein erheblicher Teil der organisatorischen Verantwortung unseres Gymnasiums auf den Schultern vom neuen „Vize" Thorsten Groß, den wir bei seiner neuen Tätigkeit natürlich mit Freude und Tatkraft unterstützen werden. Diese Unterstützung ist auch dringend nötig, denn der Umbau und die umfassende Renovierung gestalten sich wie befürchtet als eine große Aufgabe. Es werden bis zu den Herbstferien einige Klassen kein Klassenzimmer haben können und sich daher im Schulgebäude auf Wanderschaft begeben müssen. Oberstufenkurse müssen gar außer Haus, in die Stadthalle, ins „Übelmesser" und in die ev. Freikirchlische Gemeinde, der ich mit Herrn Pfarrer Nils Dollinger herzlich danke, um dort unterrichtet zu werden. Dank gilt natürlich auch der Stadt Heubach. Bürgermeister Brütting, Stadtbaumeisterin Holl, die Verwaltung und der Gemeinderat unterstützen mit großem Engagement unsere Baumaßnahmen, obgleich sich sehr wenig Geld im Stadtsäckel befindet.

Wir versuchen natürlich Unterrichtsausfälle mglichst zu vermeiden, doch schon jetzt ist es aufgrund von Elternzeit und weiteren Schwangerschaften im neuen Schuljahr absehbar, dass der Vertretungsplan mitunter zu einer Quadratur des Kreises wird. Aber ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam diese Herausforderungen zu unser aller Zufriedenheit meistern werden.

Zum neuen Beginnen dürfen wir mitunter zwei neue Lehrerinnen begrüßen: Sandra Eisele (Ch/Ph) und Kim Barthel (M/Bio). Somit ist gewährt, dass wir auch in den Naturwissenschaften bestens besetzt sind. Dr. Wolfgang Proske und Stefan Grünewald werden im Fach BK mit Teilaufträgen zugegen sein und Holger Hildebrand erhält nun eine unbefristete Beamtenstelle.

Mit großer Freude wollen wir daher miteinander das neue Schuljahr beginnen lassen!

Herzlichst
Ihr Johannes Josef Miller