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Schüleraustausch mit Serbien
Novi Sad und Heubach April/Mai 2014


Heubacher Schüler auf dem Balkan 
Das Rosenstein-Gymnasium in Heubach bietet Schüleraustausche mit den französischen Städten Grenoble, Laxou, dem katalanischen Tarragona und in diesem Jahr erstmals mit dem italienischen Prato an. Dieses Jahr zum dritten Mal ging es für 41 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 9 und 11 auf eine eher ungewöhnliche Reise, auf den Balkan: Im April wurde der Schüleraustausch mit dem naturwissenschaftlich orientierten Elite-Gymnasium Jovan Jovanovic Zmaj in der zweitgrößten serbischen Stadt Novi Sad fortgesetzt, kürzlich besuchten die serbischen Partnerschüler das Rosenstein-Gymnasium in Heubach.

Die Begleitlehrer Bernhard Degen, Kerstin Kessler und Dirk Wegner freuten sich über größtenteils gutes Wetter und eine sehr zuverlässige und interessierte Schülerschaft. Da der Austausch als Studienfahrt konzipiert wurde, standen auch informierende Elemente im Mittelpunkt: Vor Ort berichtete der pensionierte, aber nicht weniger motivierte Kollege Rudi Schmidt, über die politische Situation in Serbien. Vor etwas über zehn Jahren stand das Land ja im Krieg mit der Nato, davor gab es einen jahrelangen Bürgerkrieg, der die Situation auf dem Balkan bis heute prägt.
 

Die Heubacher Schülergruppe vor der Kathedrale des Heiligen Sawa, einem monumentalen
serbisch-orthodoxen Kirchenbau in Belgrad, der größten Kirche Südosteuropas
.

Die Reise wurde mit dem Bus durchgeführt, was einerseits natürlich besonderes Sitzfleisch erfordert, andererseits aber beeindruckende Erfahrungen ermöglicht, die mit einer Anreise per Flugzeug kaum möglich wären. In einer Woche wurden dabei immerhin fünf europäische Hauptstädte besucht: Auf der Hinreise ging es wieder über Wien und Budapest, wo man übernachtete, nach Novi Sad. Während des Austausches standen Tagesausflüge in das angrenzende Naturschutzgebiet der Fruska Gora und in die serbische Hauptstadt Belgrad auf dem Programm. Auf der Rückfahrt wurde in Zagreb übernachtet und in der pittoresken slowenischen Hauptstadt Ljubljana eine Mittagspause eingelegt.
Novi Sad, die Hauptstadt der Autonomen Region Vojvodina, ist mit 250.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Serbiens und liegt an der Donau im Pannonischen Tiefland, rund hundert Kilometer südlich von Ungarn. Der Schulleiter Radivoje Stojkovic des serbischen Gymnasiums, darunter zwei Hochbegabtenzüge und vier naturwissenschaftliche Züge, bekräftigte sein großes Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Heubacher Gymnasium. Auch der Heubacher Schulleiter Johannes Josef Miller unterstrich die Chancen für die Heubacher Schüler. Diese lägen im Austausch und der Erfahrung von Gemeinsamkeiten und böten Chancen für ein zusammenwachsendes Europa. Außerdem hob Miller die Bedeutung des Austausches im Hinblick auf naturwissenschaftliche Projektarbeiten und Kooperationen hervor. Das Heubacher Gymnasium gehört seit zwei Jahren zum naturwissenschaftlichen Elite-Club der MINT-EC-Schulen, das Partnergymnasium in Novi Sad hat zwei Hochbegabtenzüge im naturwissenschatlichen Bereich.
Die Heubacher Schülerinnen und Schüler konnten sich vom hohen Niveau im naturwissenschaftlichen Bereich überzeugen, als sie am Unterricht mit ihren Austauschpartnern teilnahmen. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich soll die Kooperation beider Schulen in den kommenden Jahren noch intensiviert werden.
 

Serbische Austauschschüler zusammen mit Bürgermeister Brütting und
Schulleiter Miller vor dem Heubacher Rathaus

Der Gegenbesuch der serbischen Schüler und ihrer Begleitlehrer Dragan Vulic und Ivana Djukic-Racic erfolgte kürzlich. Neben einer kleinen Führung durch das Heubacher Schloss durch Bürgermeister Frederick Brütting wurden u.a. Stuttgart und Tübingen besichtigt. Gerade Tübingen war für viele serbische Schüler interessant, die dort in wenigen Jahren ein Studium aufnehmen wollen. Auch ein Besuch in der Stuttgarter Wilhelma stand auf dem Programm und bewirkte große Begeisterung, denn einen derart großen Zoo gibt es in Serbien nicht.
Wie bei den vorangegangenen Projektpartnerschaften gehören gegenseitiger Schüleraustausch in Familien, Recherchearbeit zu gesellschaftlichen, geografischen, politischen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Themen sowie die journalistische Umsetzung und eigene Projektzeitungen zum erfolgreichen Konzept derartiger Austausche. Viele der gesammelten Informationen werden von den Schülerinnen und Schülern in Projektgruppen zu Beiträgen verarbeitet, die auf der Schulhomepage und in der Schulzeitung "Einblicke" erscheinen sollen.